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31.01.11

  14:01:40, by admin  

Pakistanischer Ethnologe studiert Kölner Karneval

“Zuerst habe ich gar keinen Sinn darin entdeckt, und es widersprach ganz meiner Vorstellung von Deutschland, es war ein Gegenbild von Rationalität. Aber als Ethnologe konnte ich so etwas ja nicht liegen lassen: Ich wollte den Sinn von all dem herauskriegen. Das habe ich mir 2010 angeschaut.”

Das sagt Ethnologieprofessor Azam Chaudhary in einem Interview mit der Kölnischen Rundschau. Er war soeben auf Feldforschung in Köln, um die dortige Karnevalskultur zu erforschen.

Chaudhary hat in den 90er-Jahren in Heidelberg studiert und promoviert. Vor vier-fünf Jahren studierte er Gemeindepolitik und Bürokratie in einem kleinen Dorf im Heidelberger Umland (bei Oberpleis).

Ich habe auf die Schnelle nichts im Netz von ihm gefunden. Die meisten Publikationen scheinen schwer zugänglich zu sein.

Er ist erfreulicherweise nicht der einzige Ethnologe aus Ländern, die hauptsächlich von “westlichen” Ethnologen erforscht werden, die nun ihr Augenmerk auf den “Westen” richten, siehe u.a diese früheren Beiträge:

>> Ein Ethnologe aus Pakistan bei den Deutschen in Sauberteich

>> “Draußen nur Kännchen” - Ethnologe Asfa-Wossen Asserate redet ueber Deutschland

>> Deutschlandforschung: “Deutsche Hunde – Ein Beitrag zum Verstehen deutscher Menschen”

>> How racist is American anthropology? Or: How come calls to “anthropologize the West not brought forth much fruit?

17.01.11

  23:42:34, by admin  

Humanismus + Kosmopolitismus + Anthropologie = humane Weltkultur?

Wie kann eine humane Weltkultur aussehen, die Erfahrungen der europäischen Welt nicht Massstab aller Dinge macht? Dieser Frage geht Ethnologie Christoph Antweiler in seinem neuen Buch Mensch und Weltkultur. Für einen realistischen Kosmopolitismus nach.

In diesem Buch verbindet er Ideen des Humanismus und Kosmopolitismus mit der Anthropologie.

“Es geht um die Suche nach gemeinsamen Orientierungen für eine Menschheit auf einem stark vernetzten und gleichzeitig begrenzten Planeten", schreibt er in der Einleitung (pdf). Sein Ziel: Ein Humanismus “jenseits eurozentrischer Beschränkungen, der die kulturellen Unterschiede ernst nimmt". Die neuere kosmopolitische Diskussion vernachlässige nämlich die kulturellen Aspekte.

Ich suche mit Mitteln der Ethnologie bzw. Kulturanthropologie in empirischer Weise nach Gemeinsamkeiten vieler oder sogar aller Kulturen, nach Kulturuniversalien, kurz ›Universalien‹. Sie würden nicht einfach globalisierbare Werte abgeben, aber immerhin eine Ausgangsbasis für zu schaffende gemeinsame Orientierungen.

Ein spannendes Projekt, das auf seinen früheren Büchern über die Gemeinsamkeiten unter den Menschen aufbaut: Heimat Mensch und Was ist den Menschen gemeinsam? Im Gegensatz zu Heimat Mensch ist sein neues Werk jedoch ein rein akademischer Text mit obligatorischem Jargon und (oft unnötigen) Fremdwörtern wie “emergieren", “kommensurabel” oder “ubiquitär".

Soziologen wie Ulrich Beck sprechen euphorisch vom Kosmopolitismus unserer Zeit, alles sei im Fluss, mobil und hybride. Antweiler ist da etwas mehr zurückhaltend. Ein weltweites ›Wir‹-Bewusstsein existiere noch nicht. Eine Weltgesellschaft sei erst am Entstehen.

Interessant: Wenn sich nun ein weltweites Wir-Gefühl entwickele, so sei dies nicht aufgrund unserer Gemeinsamkeiten, meint er:

“Das Bewusstsein einer gemeinsamen Menschheit und gemeinsamer Überlebensprobleme kommt eher dadurch auf, dass man sich immer mehr die Unterschiede verdeutlicht. Menschen werden sich dabei immer mehr darüber klar, dass nationale Besonderheiten und Zivilisationsunterschiede starke Bindungen und Interdependenzen erzeugen. Dies ergibt sich durch den zunehmenden reziproken Austausch und das immer notwendiger werdende Aushandeln von Kompromissen, um Konflikte zu begrenzen (Rossi 2008: 436).”

Im Gegensatz zu anderen Forschern, die sich mit transnationalen Fragen befassen, hält er am vielkritisierten Konzept der “Kulturen” fest. Seine Position hatte er mir in einem Interview erläutert. Dennoch bleibt mir unklar, was er meint, wenn er schreibt: “Angesichts der planetaren Vernetzung braucht die Menschheit den Dialog zwischen Kulturen mehr denn je.” Wer soll da mit wem reden? Wer representiert wen? Ist jeder Mitglied einer Kultur?

Ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder mit Antweiler einig ist, wenn er schreibt dass “die wissenschaftlich-technische Zivilisation” “ihren Ursprung großteils in westlichen Ländern” hat oder “Wer etwa versucht, Menschenrechte im Konfuzianismus, Bud- dhismus oder im Islam wiederzufinden, ist oft gezwungen, die Quellen unkonventionell zu lesen, eine Minderheiteninterpretation zu wählen oder wenigstens eine innerkulturell umstrittene Lesweise tradierter Texte zu vertreten (Barnhart 2001: 47; Hood 2001: 96).

Ich habe mir nur die Einleitung angeschaut.

>> mehr Information zum Buch beim Transcript Verlag

>> Leseprobe: Einleitung

>> ausführliche Besprechung auf socialnet.de

>> Rezension bei der Humanistischen Akademie

SIEHE AUCH:

Populärethnologie von Christoph Antweiler: Heimat Mensch. Was uns alle verbindet

- Highlight the connections between people!

Kosmopolitismus statt Multikulturalismus!

Globale Rechte statt “Integration”

Jack Goody: “The West has never been superior”

Buchbesprechung: Unser merkwürdiger Umgang mit “Fremdem”

Gefährlicher “interkultureller Dialog” in Jugendbüchern

How to challenge Us-and-Them thinking? Interview with Thomas Hylland Eriksen

Wider den Kulturenzwang, für mehr Transkulturalität

Interview with Benedict Anderson: Being a cosmopolitan without needing to travel

Thesis: That’s why there is peace

16.01.11

  17:40:16, by admin  

Musikethnologin erforscht Jodeln im Harz

Nicht nur in der Schweiz wird gejodelt. Eine der wenigen Jodel-Regionen ausserhalb der Alpen ist der Harz, sagt Musikethnologin Helen Hahmann in der Mitteldeutschen Zeitung.

Sie wird nun über das Jodeln im Harz ihre Doktorarbeit schreiben.

Anhand des Jodels kann man auch neuere deutsche Geschichte zwischen Ost und West schreiben. Nach einer Periode der Annäherung trennt die Jodellandschaft im Harz wieder eine Art Grenze.

>> weiter in der Mitteldeutschen Zeitung

Helen Hahmann ist übrigens verantwortliche Redakteurin des Blogs und Portals TINYA – Musikkulturen der Welt, das sehr spannend ausschaut. Der Blog http://ethnomblogs.blogspot.com/ gibt eine Übersicht über bloggende Musikethnologen.

SIEHE AUCH:

Volksmusik = Stadtmusik

Musikethnologie des Alphorns - neue Multimedia-Webseite

Oral history, folk music and more: British Library puts vast sound archive online

How to save Tibetan folk songs? Put them online!

Neue Arbeit im Volltext: Mundartrap zwischen Lokalpatriotismus und Globalisierung

Hindi Film Songs and the Barriers between Ethnomusicology and Anthropology

  16:49:55, by admin  

Aus Seminararbeiten werden Wikipedia-Artikel

10 Jahre alt ist Wikipedia geworden. Ethnologe (und Informatiker) Nando Stöcklin hat seit 2003 rund 200 Artikel geschrieben und an über 6000 Artikeln mitgearbeitet, lesen wir in der NZZ.

Während er studierte, konnte er ganze Ferienwochen damit verbringen, seine Seminararbeiten in Wikipedia einzubringen, u.a. über Indianer in Nordamerika. Inzwischen setzt er sich Bildungsinformatiker an der Pädagogischen Hochschule Bern wissenschaftlich mit dem Thema Wikipedia auseinander und ist er vom Autor zum «Administrator» aufgestiegen. Er ist auch Verfasser des Buches Wikipedia clever nutzen - in Schule und Beruf.

Die “Wikipedia-Feindlichkeit vieler Lehrer” hält er für “unangebracht".

>> weiter in der NZZ

>> Nando Stöcklins Blog

SIEHE AUCH:

Interview with Michael Wesch: How collaborative technologies change scholarship

Online: New book on the cultural significance of Free Software

Volkskunde-Studenten entwickeln Wiki über bayrische Bräuche

Ethnographic study: Social network sites are “virtual campfires”

antropologi.info survey: Six anthropologists on Anthropology and Internet

13.01.11

  00:19:23, by admin  

Schüler + Ethnologen + Künstler = ästhetische Feldforschung

Die taz schreibt von einem interessanten Projekt in Berlin, in dem Schüler selber Feldforscher sein dürfen. Zusammen mit Studierenden der Ethnologie und Künstlern erforschen sie ihr eigenes Umfeld.

Genauer gesagt es geht um sieben Felder, die multimedial verarbeitetet werden: Sammeln und Besitzen, Teilen und Tauschen, Schaffen und Gestalten, Erben und Bewahren, Lieben und Begehren, Glauben und Hoffen, Feiern und Chillen.

Die Ergebnisse werden in Installationen, Fotoserien, Klangcollagen, experimentellen Filmen und Texten präsentiert - vom 13. bis zum 25. 2. im Haus der Kulturen der Welt in Berlin.

Die Künstler, mit denen die Berliner Ethnologiestudierenden zusammengearbeitet haben, kommen übrigens von der Initiative “Ästhetische Feldforschung”.

Fast gleichzeitig findet im Bremer Überseemuseum das Symposion “Ästhetische Feldforschung und forschendes Lernen an Museen” statt.

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Ethnologie- und Kunststudierende stellen riechende Strassen aus

What anthropologists and artists have in common

“Ethnologie ist eine besondere Art die Welt zu sehen”

Nigel Barley: “Fiction gives better answers than anthropology”

Manga instead of scientific paper: How art enriches anthropology

11.01.11

  01:28:37, by admin  

Forscher widerlegen Sarrazin in neuem Report

Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand (pdf) heisst ein neuer Report, in dem ein Team aus Politologen, Sozialwissenschaftlern, einem Islamwissenschaftler und einer Ethnologin die Aussagen von Thilo Sarrazin über Muslime in Deutschland widerlegen.

Den Forschern der Humboldt Universität in Berlin geht es im Report in erster Linie um Fakten und weniger um Sarrazins Weltbild (als alternatives Projekt könnte man evt Sarrazins Nähe zu Hitler aufzeigen).

Sie schreiben u.a. über “Interethnische Partnerschaften", “Kriminalitätsrate nicht in Abhängigkeit zur Religiosität", “Sprachkenntnisse bei großer Mehrheit gut", “Bildungsanstieg bei zweiter Generation” und - sehr interessant “Deutschland droht zum Auswanderungsland zu werden".

Ob Sarrazins Anhänger sich überzeugen lassen?

Im Report räumen die Forscher selbst ein, dass in der öffentlichen Debatte wissenschaftliche Analysen “dem Bauchgefühl einer meinungsbildenden Mehrheit unterlegen” war. “Gegenläufige Trends und Ergebnisse, die von der Wissenschaft gemessen werden, verschärfen eher das Misstrauen gegenüber der Forschung, als zu einem Stimmungswechsel innerhalb der Gesellschaft zu führen.”

Der Report wird von der Politologin Naika Foroutan herausgegeben. Sie leitet das Forschungsprojekt Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle.

In mehreren Medien wurde der Report besprochen, siehe u.a. Interview mit Naika Foroutan im Deutschland-Radio sowie Berichte im Standard, im ORF und in der Frankfurter Rundschau.

SIEHE AUCH:

Sarrazin-Protest: Ethnologin Sabine Hess hatte Recht

Racism: The Five Major Challenges for Anthropology

10.01.11

  22:44:08, by admin  

Migrationsboom in Museen: Stadtgeschichte wird Weltgeschichte

Migration ist offenbar ein populäres Thema in deutschen Museen geworden. Im Tagesspiegel schreibt Manuel Gogos von einem regelrechten “Migrationsboom".

Forscher “mit Migrationshintergrund” sind auch daran beteiligt und schreiben z.B. in Stuttgart Ausstellungskonzepte. Migranten haben sich schon lange für die Dokumentation der Einwanderungsgeschichte Deutschlands engagiert, betont Gogos und verweist auf das Migrationsarchiv Domid (wo er selber auch mitgeschafft hat).

“Die transnationale Gastarbeiterära wird zur nationalen Erinnerung und Migration zum Thema öffentlicher Repräsentation. Das bezeugt eine nachholende Anerkennung von Geschichte und Gegenwart der Migration", kommentiert der Autor und Ausstellungsmacher. Stadtgeschichte werde Weltgeschichte.

Doch trotz dieses Booms werde der Ruf nach einem zentralen Migrationsmuseum in Deutschland von der deutschen Kulturpolitik nicht erhört. In zahlreichen europäischen Ländern seien solche Museen in der Diskussion. Als erstes bedeutendes Einwanderungsmuseum eröffnete im Oktober 2007 die Pariser Cité Nationale de l’Histoire de l’Immigration.

>> weiter im Tagesspiegel

SIEHE AUCH:

Ausstellung “Crossing Munich": Ethnologen für neue Perspektiven in der Migrationsdebatte

“Projekt Migrationsgeschichte": Kulturwissenschaftler in Container in Innenstadt

Ethnologe schreibt Migrationsgeschichte - Interview mit Erwin Orywal

ZEIT nicht beeindruckt ueber “Projekt Migration”

- Highlight the connections between people!

26.12.10

  17:08:04, by admin  

Gefährlicher "interkultureller Dialog" in Jugendbüchern

Vor zwei Jahren gaben Studentinnen der Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien das Buch Das Fremde. Konstruktionen und Dekonstruktionen eines Spuks heraus, das auf Seminararbeiten basierte. Soeben ist ein neues Buch mit Seminararbeiten zu diesem Thema erschienen: alltäglich | fremd, herausgegeben von Katharina Leitner und Nicole Czekelius.

Einer der Beiträge setzt sich kritisch mit sogenanntem “interkulturellen Dialog” in der Kinder- und Jugendliteratur auseinander. Mehr und mehr Kinder- und Jugendbücher behandeln das Thema “kulturelle Fremdheit” und Migration.

Susanna Sulig analysiert ein Buch, das für friedvolles Miteinander zwischen Bewohnern Israels und Palästina eintritt und dafür sogar einen Unesco-Preis erhalten hat: Samir und Jonathan von Daniella Carmi. Es handelt um eine Freundschaft zwischen einem palästinensischen (Samir) und einem jüdischen Jungen (Jonathan). Wegen einer komplizierten Knieoperation muss Samir in ein israelisches Krankenhaus gebracht werden. Dort lernt er Jonathan kennen.

Ein offenbar guter Ausgangspunkt für eine Geschichte, die Vorurteile herausfordert und den Konflikt entmystifiziert. Doch das Buch scheint unter ähnlichen Problemen wie manche andere “interkulturellen” Initiativen zu leiden. Obwohl man für “Verständigung wird", schreibt man Vorurteile über “die anderen” fest. Die Botschaft scheint zu sein: Ja, die anderen sind anders und vielleicht etwas primitiv, doch Freunde können wir trotzdem werden.

Bestehende Fremdheitsverhältnisse werden als überbrückbar gesehen, schreibt Susanna Sulig. Freundschaft zwischen Juden und Palästinensern wird als etwas bereicherndes dargestellt. Soweit so gut. Doch die Autorin, die selber aus Israel stammt und Jüdin ist, verbreite in ihrer Gesellschaft vorherrschende Stereotypen über den Alltag in einem Palästinenserdorf.

Die Verleihung des Unescopreises für Kinder- und Jugendliteratur im Dienste der Toleranz sieht Sulig als nicht gerechtfertigt an.

Die beiden Jungen werden vollständig unterschiedlich dargestellt.

Jonathan taucht vom ersten moment an als leiser, sensibler, interessierter und intelligenter Charakter auf. Er wird nach und nach zu Heldenfigur stilisiert. Samir dagegen ist arm, nicht besonders intelligent, resigniert und stets traurig.

Jonathan gilt als Freund der Wissenschaften, Samir als ein Freund der Magie und des Aberglaubens. Bei ihren ersten Treffen erzählt Jonathan Geschichten von der Entstehung des Universums und des Lebens auf der Erde. Jonathan kann mit einem Computer umgehen und beherrscht Englisch.

Davon weiss Samir alles nichts. Das einzige was er auf Englisch weiss, ist der Anfang aus “Aladin und die Wunderlampe”

“Die Autorin lässt Samir den Beginn von Aladin und die Wunderlampe als eine art Zauberspruch benutzen. Immer wenn Samir Angst hat und Böses abwehren will, spricht er diesen Satz leise vor sich hin", so Sulig.

Dass Samir in Zusammenhang mit Religion, Aberglauben und Mystik gebracht wird ist nicht zufällig, meint Sullig. Die Gegenüberstellung von Westen =Aufklärung und Wissenschaft und Orient = Aberglaube und Irrationalität widerspiegelt verbreitete Sichtweisen in westlichen Gesellschaften. Edward Said hat dies in seinem Klassiker Orientalism dokumentiert.

Dies ist problematisch: Stereotypen werden von Leserinnen wiedererkannt und damit bestätigt.

Die Autorin erwähnt zwar Ausgangssperren, Unruhen und Militärkjontrollen bettet Samirs Alltag jedoch nicht in einen weiteren politischen Kontext ein. Man erfährt offenbar nichts über die Gründe seines harten Alltags. “So entstehe nur allzu leicht das Bild der verbitterten (palästinischen) Familie auf der einen und der glücklichen (jüdischen) Familie auf der anderen Seite", kritisiert Sulig.

Einen positiven Beitrag könne das Buch nur leisten, wenn kritisch mit den stereotypen Darstellugen umgegangen würde.

Samir und Jonathan ist übrigens erst spät ins Arabische übersetzt worden, merkt sie an: erst nach Preisverleihung.

Susanna Suligs Artikel ist einer von vielen Beiträgen dieses Buchprojektes, dasin einem studentischen Verlagskollektiv (HammockTreeRecords) verlegt wurde.

Die Artikel entstanden in einem Seminar bei Peter H. Karall am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien und wurden in monatelanger Freiwilligenarbeit von Fokus_Irrt, den Herausgeberinnen, den Autorinnen und von Teilnehmenden des HammockTreeRecords Kollektivs bearbeitet und zur Publikation vorbereitet. Siehe auch früheres Interview zum ersten Buch und meine Besprechung des Buches

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Ethnologe: Zuviel Gerede um “das Fremde"!

- Ethnisierung verhindert Frieden

(aktualisiert) Ethnologen: WM-Berichte verbreiten Vorurteile über Afrika

Initiationsriten: Merkwürdige Weisse

Neuperlach: Wie Schule, Eltern und Medien “Ausländerprobleme” schaffen

Ethnologen, raus aus der Kulturfalle!

Populärethnologie von Christoph Antweiler: Heimat Mensch. Was uns alle verbindet

Christians and Muslims: That’s why there is peace

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