Die Welt
Viele Ureinwohner des Archipels haben die Flut besser überstanden als die Neusiedler vom indischen Mutterland. "Auf den Andamanen scheinen die indigenen Völker weitestgehend überlebt zu haben, von den Nikobaren fehlen uns jedoch noch die Informationen", erklärt der Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker, Ulrich Delius.
Das winzige Volk der Schompen dagegen hat das Glück, auf der gebirgigen Großen Nikobarinsel zu leben. Hier hatten die Stammesführer die Anzeichen der nahenden Flut zu lesen gewußt und ihr Volk im höhergelegenen Wald in Sicherheit gebracht. >> weiter
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Tsunami could be the final blow to already endangered tribes
ethno:log
Der Lehrstuhlinhaber für Ethnologie an der LMU München, Prof. Dr. Matthias Samuel Laubscher, hat die Auswirkungen des Seebebens in Südindien selbst miterlebt und organisiert zusammen mit seiner Frau Direkthilfe, die von 30jähriger Erfahrung und Mitleben an diesem Küstenabschnitt Tamil Nadus informiert ist. Nachfolgend Herrn Laubschers Bericht und Spendenaufruf. >> weiter
Die Welt
Was Ethnologin Brigitta Schmidt-Lauber aus ihren Interviews und Beobachtungen zu berichten hatte ("FC St. Pauli - Zur Ethnographie eines Vereines"; Lit-Verlag), korrigierte entschieden das Bild eines urwüchsigen und stadtteilverbundenen Fußballvereins, den allein auszeichnet, daß er sich treu geblieben ist.
Sehr schlüssig zeigte sie auf, wie im Gegenteil der FC St. Pauli seit gut 20 Jahren als geschmeidige Identitätsmaschine funktioniert, die ihre Fans mit dem Lebenselixier des Rebellischen und Gradlinigen versorgt. Weniger um Fußball im Sinne von Sport und Erfolg geht es am Ende, denn um die fortlaufende Konstruktion eines Lebensgefühls mittels der ordnungsgemäßen St. Pauli-Kleidung und der richtigen Biermarke ("Was dagegen?"). >> weiter
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Die Kultur der Pauli-Fans. Junge Wissenschaftler erforschen die Fans und das Image des Kiez-Clubs (Hamburger Abendblatt)
Tirol Online
Fast 12.000 Sagen, Märchen und "urban legends" haben zwei Innsbrucker im Internet gesammelt. Der IT-Techniker und Ethnologe hat mit der Volkskundlerin Berit Mrugalska mit www.sagen.at eine gefragte Homepage aufgebaut (nicht mehr online)
nachrichten.at
Weihnachten, die Zeit des Schenkens. Über den Sinn dieses Rituals hat sich Johanna Krafft-Krivanec Gedanken gemacht. Die promovierte Kulturanthropologin deutet das Schenken als einen für den Aufbau sozialer Beziehungen grundlegenden Vorgang. >> weiter (link aktualisiert)
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Wie man Weihnachten im Original feiert - Ethnologen erklaeren (ZDF) (link aktualisiert)
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Die Presse
Seit mindestens 400 Jahren steigen in den Anden von Peru und Bolivien jeden Juni die Bauern auf die Berge. Und schauen zum Himmel, sie suchen das Sternbild der Plejaden. Je nachdem, wie klar oder verhangen die sich zeigen, fällt drei Monate später das Wetter aus, exakt dann, wenn entschieden werden muss, wann die Kartoffeln in die Erde kommen, es sollte kurz vor Beginn der Regenzeit sein.
1973 stieg erstmals ein Ethnologe mit hinauf, Ben Orlove, University of California, Davis. Aber er interessierte sich für die sozialen Mechanismen des Rituals, auf die Genauigkeit der Vorhersage kam es ihm nicht an. Die brachte erst 1994 Mark Kane ins Grübeln, einen Klimaforscher, der als Tourist in der Region unterwegs war. Er tat sich mit Orlove zusammen, anno 2000 war die Arbeit getan: Die Prognose stimmt im langjährigen Vergleich zu 65 Prozent, moderne Methoden bringen es für die Region auf 55 bis 60 Prozent.
"Unsere Arbeit war die erste, die eine wissenschaftliche Erklärung für eine volkstümliche meteorologische Praxis anbot", erinnerte sich Orlove später (American Scientist, 90, S. 428), als andere die Spur aufgenommen und rund um den Erdball Ähnliches gefunden hatten. Ein neues Forschungsfeld war gepflügt, das der "Ethnoklimatologie" >> weiter (Link aktualisiert)
cafe babel
Der Islam in Europa ist genauso vielgestaltig wie die Ursprungsländer der Gläubigen. Doch wenn Europa versagt, die Einwanderer zu integrieren, verbindet die Religion als Identitätsstifter die Ausgestoßenen >> weiter
Der Artikel ist Teil von cafe babels Dossier Islam in Europa
Informationsdienst Wissenschaft
"Arbeit auf See" - das war das Thema einer Untersuchung über die Arbeitsverhältnisse in der Schifffahrt, die jetzt die Autoren Professorin Heide Gerstenberger und Dr. Ulrich Welke von der Forschungs- und Kooperationsstelle Schifffahrt der Universität Bremen vorgelegt haben.
Wichtige Ergebnisse der Studie: Sicherheitsstandards und Arbeitsbedingungen erreichen auf einem ausgeflaggten Schiff heute vielfach das gleiche Niveau wie auf einem Schiff, das im internationalen Register eines der früher dominanten seefahrenden Staaten eingetragen ist. Die Seeleute allerdings leiden in der modernen Transportlogistik der internationalen Schifffahrt immer mehr unter Ausschluss und Einsamkeit.
Die Wissenschaftler waren auch selbst an Bord und haben Seeleute bei der Arbeit auf See und in den Häfen beobachtet. Insgesamt wirkten mehr als 200 Seeleute an dem Forschungsprojekt mit. >> weiter
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Forschungsergebnisse über das Seemannsleben: Alter Wein in neuen Schläuchen (Kreiszeitung Bremen)

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