Vorbereitende Ausbildung für das Studium der Ethnologie?!

Tiki Taka, Dienstag, 05. Mai 2015, 01:10 (vor 1262 Tagen) @ yaschwi

hahaha, wenn man Anthropologie studiert, kann man das sehr selbst-ironisch lesen [insiderwitz OFF]

@Informationen:
Wenn du nicht zufrieden warst... Wie müssen denn Infos für dich aussehen um informativ und zufriedenstellen zu sein> Welche konkreten Fragen gibt es>

@Studium:
Anthropologie & Studium haben nicht unbedingt was miteinander zu tun. FÜr ein Studium brauchst du gewisse Anforderungen die es dir ermöglichen zu studieren und geforderte Leistungen zu bringen. Das kann ein NC sein, kann aber auch eine verlangte Fremdsprache (manchmal Französisch; Engl. ist muss).
Dazu kommen Prüfungsleistungen und Prüfungsformen die zu erbringen sind, z.B: das Schreiben von Texten (10-30 Seiten für eine Seminararbeit). Für letzteres bieten die Studierendenvertreter oft tutorien an sollte das Lehrangebort nicht ausreichend sein.

@Berufe:
Früher kam man in der VErwaltung oder Uni unter. Aber das ist schon seit fast 30 Jahren nicht mehr drin. Jetzt muss man seinen Beruf selbst erfinden, aber das geht anderen Studienrichtungen auch so. Die meisten Unis checken das aber noch nicht so richtig und versuchen für 0.01 Prozent der Studierenden eine rein auf die wissenschaftliche Laufbahn fokussierte Ausbildung zu geben.
Anthropologie ist breit gefächert - die Nische macht uns stark, sprich Spezialist werden ist z.B: eine Lösung oder ein zweites Studium/Ausbildung hilft ungemein :-P
Generell verdienen wir aber weniger als andere und haben ein schlechteres image - außer man arbeitet für Intel, IBM & Co - aber das tun die wenigsten.


» Ein paar vielleicht nicht ganz unwichtige Fakten zu meiner Person: ich bin
» 18 Jahre alt, habe das Abitur mit einem miserablen Durchschnitt erwerben
» können, befinde mich in psychologischer Behandlung, bin eher der
» Außenseiter-Typ, allerdings überaus interessiert an Neuem, Fremdem oder
» gänzlich Unentdecktem.

Was fängt man damit an>
- Notenschnitt sagt nichts aus, ist aber für NC/Aufnahmebedingungen relevant

- etwaige psychoprobleme - sind auch Privatsache und eine Überlegung Wert die nicht zuerst anzugehen. Oder eine Uni Suchen die entsprechende Unterstützung z.B. Mentoring bietet. Allerdings sind wir da vielerorts noch sehr weit von entfernt. Ebenso können weder Mitstudierende noch Lehrende mit manchen Erkrankungen umgehen - da eben Tabu Thema, keine Zeit, Überfordert, etc. Dazu kommt finanzielles und Prüfungs/Leistungsstress - das sollte einem Bewusst sein und kann schnell mal sehr belastend werden. Und das schon bei Menschen die eigentlich kein sonstiges Gepäck mit sich herum tragen.

- Außenseiter: Im vorigen Jahrtausend sicher Top Voraussetzung für monatelange Feldforschung. Heute geht kaum was ohne Kommunikationsskills/Teamarbeit. An Interviews führen wirst du nicht herum kommen. Anthropologie heißt auch mit anderen Menschen reden und forschen. Im Archiv/Museum kann man sich bis zu einem gewissen Grad vor Kontakt drücken aber - lieber dran arbeiten :-D Aber du bist erst 18 da ist noch viel Luft nach oben.

- unentdecktes: Ja, die weiße Landkarte... das Bild wird dir hoffentlich im ersten Semster gleich mal ausgetrieben :-P "Neues" gibt es immer, da Menschen/Gesellschaften sich ständig verändern - dass ist ja das Schöne an unserem Fach. Ob man dann wirklich im Senegal oder sonst wo endet hängt von verschiedensten Vorlieben und sich ergebenden Möglichkeiten ab. Das ist im Voraus schwer planbar.


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