<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
<title>antropologi.info Ethnologie-Forum</title>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/</link>
<description>antropologi.info Ethnologie-Forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Neuer interdisziplinärer Studiengang Kulturwissenschaft (Koblenz)</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Posting von admin, 04.07.2008, 11:42:</i><br /><br /><i>Pressemitteilung</i><br />
<br />
<b>Neuer Bachelor- und Masterstudiengang Kulturwissenschaft beginnt zum Wintersemester 2008/09 an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz.</b><br />
<br />
Der sechssemestrige Bachelorstudiengang vermittelt ein breites und interdisziplinäres Grundlagenwissen in der Kulturwissenschaft und zielt auf „flexible Generalisten“. <br />
<br />
Während des Studiums werden Fähigkeiten für die berufliche Praxis in Bereichen entwickelt, in denen kulturelle Sensibilität und Kompetenz besonders gefragt sind. Solche Bereiche sind zum Beispiel Journalismus, Kulturmanagement, Unternehmenskommunikation oder auch internationale Zusammenarbeit. <br />
<br />
Das Besondere am Koblenzer Studiengang ist, dass die Studierenden Kulturwissenschaft aus der Sicht mehrerer Disziplinen im Rahmen eines integrativen Konzepts studieren und ihr Wissen und Können unmittelbar in Projekten und Praktika im In- und Ausland umsetzen können. Die inhaltliche Breite des interdisziplinären Angebots ist daher bundesweit einzigartig. <br />
<br />
Beteiligt an Lehre und Forschung sind die Wissenschaften Ethnologie, Medienwissenschaft, Philosophie, Anglistik, Germanistik, Romanistik, Geschichte, Soziologie, Evangelische und Katholische Theologie sowie Kunst- und Musikwissenschaft.  An den Schnittstellen dieser Bereiche ergeben sich aktuelle Fragestellungen, die in dezidiert kulturwissenschaftlicher Perspektive angegangen werden. <br />
<br />
Themen des interdisziplinären Studiengangs sind neben Theorien und Methoden der Kulturwissenschaft daher Migration und Globalisierung, Interkulturalität, Kultur und Religion, Sprache, Medien und Kultur, Wissenskulturen, Kulturanthropologie, Ästhetik, Unternehmenskulturen, Feldforschung und Medienpraxis.<br />
<br />
Angesichts einer kulturell ausdifferenzierten Gesellschaft sind Personen, die über grundlegende und spezielle Kompetenzen auf diesen Gebieten verfügen, zunehmend gesucht und zwar immer dann, wenn zuverlässiges Wissen über fremde Kulturen, der Umgang mit Medien und die Generierung von Wissen allgemein gefragt ist. Daher gehört es zu den wesentlichen Zielen des kulturwissenschaftlichen Studiengangs, jene Kompetenzen zu vermitteln, die in akademischen und praxisorientierten Berufsfeldern immer wichtiger werden. Die Entwicklung der Studiengangskonzepte wurde daher von Beginn an von ausgewiesenen Experten aus Wissenschaft und beruflicher Praxis begleitet.<br />
<br />
<b>60 Studienplätze stehen Interessierten im ersten Studienjahr zur Verfügung, für die man sich noch bis zum 15. Juli anmelden kann.</b> <br />
<br />
Nach Abschluss des Bachelorstudiums kann ein Masterstudium Kulturwissenschaft angeschlossen werden. Der viersemestrige Studiengang ist vor allem forschungsorientiert und beginnt voraussichtlich im Wintersemester 2010/11. <br />
<br />
Mehr Informationen: <a href="http://www.uni-koblenz-landau.de/koblenz/fb2/ik/studium/bama/konzepte">http://www.uni-koblenz-landau.de/koblenz/fb2/ik/studium/bama/konzepte</a> und <a href="http://kulturwissenschaft.uni-koblenz.de">http://kulturwissenschaft.uni-koblenz.de</a>]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=266</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 11:42:52 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ihre Kontaktdaten fuer Namibia</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Antwort von Markus Noertemann, 21.06.2008, 22:13:</i><br /><br />Hallo Herr Milk<br />
<br />
ein namibianischer Pastor der gut mit Ihrem Vater bekannt war moechte mit Ihnen in Kontakt treten. Bitte melden Sie sich. Sie koennen mich per <a href="mailto:auconsultant@gmail.com">auconsultant@gmail.com</a> oder 0041 76 2848788 erreichen<br />
<br />
<br />
<br />
Vielen Dank<br />
<br />
M Noertemann<br />
U Ndjoze-Uanivi<br />
<br />
<br />
<br /><i>» <br /></i><i>» Lese gerade &quot;Of Revelation and Revolution&quot; (Vol. 2) im Zusammenhang mit <br /></i><i>» einer eigenen Arbeit über &quot;native agents&quot; in Namibia im 19. und 20.<br /></i><i>» Jahrhundert. Dazu ergibt sich aus der Lektüre von Comaroffs Arbeiten<br /></i><i>» interessante Anregungen.<br /></i><i>» <br /></i><i>» Jack</i>]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=265</link>
<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 22:13:50 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>antisemitismus und ethnologie</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Antwort von Florian, 16.06.2008, 19:43:</i><br /><br />Hallo,<br />
<br />
ich promoviere am Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin zum Thema &quot;Von der 'Volksseele' zur 'Rassenhygiene'. Antisemitismus und völkisches Denken in der Ethnologie&quot;.<br />
<br />
Ein Kurzexpose könnt ihr hier finden: <a href="http://www.eisheuer.net/?page_id=4">http://www.eisheuer.net/?page_id=4</a><br />
<br />
Wenn jemand von euch Interesse haben sollte sich zu dem Thema auszutauschen, würde ich mich riesig freuen!<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
<br />
Florian]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=264</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 19:43:10 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Internationale Konferenz, 29.9. - 2.10. 2008, Heidelberg</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Posting von Alexandra Heidle, 13.06.2008, 13:17:</i><br /><br /><b>Ein Meilenstein der Ritualforschung</b><br />
<br />
<i>Die Internationale Konferenz „<a href="http://www.rituals-2008.com">Ritualdynamik und Ritualwissenschaft / Ritual Dynamics and the Science of Ritual</a>” (Heidelberg, 29. September bis 2. Oktober 2008) des Sonderforschungsbereichs 619 „Ritualdynamik“ der Universität Heidelberg zeigt das Spannungsverhältnis von Ritualdynamik und Ritualwissenschaften auf und geht in der Forschung neue Wege.</i><br />
<br />
Als Vorreiter in der Ritualforschung gilt der Sonderforschungsbereich 619 “Ritualdynamik” der Universität Heidelberg (<a href="http://www.ritualdynamik.de">SFB 619</a>) weltweit. Renommierte Fachleute aus aller Welt und rund 500 Teilnehmer werden zur Konferenz des SFB 619 im Herbst 2008 erwartet. Wurde Ritualen in den Kulturwissenschaften bislang im allgemeinen ein Hang zur Statik zugeschrieben, so zeichnen die Erklärungsmodelle, die der SFB 619 durch eine breit angelegte interdisziplinäre Herangehensweise für die Bedeutung rituellen Handelns vorlegt, ein neues Bild. Seine Grundlagenforschungen belegen, dass Dynamik ein nicht minder ausgeprägtes Ritualelement ist wie die zu beobachtende Statik. Auf der Konferenz stellt der Vorzeige-Sonderforschungsbereich der Universität Heidelberg seine neuen Erkenntnissen nun erstmals in großer internationaler Expertenrunde vor.<br />
<br />
Der SFB 619 betrachtet Rituale als vitales Element der Alltagskultur. Die Modernität einer Gesellschaft erweißt sich demnach gerade in der Wandlungsfähigkeit ihrer Rituale. Diese Dynamik und Kraft der Rituale spürt der SFB 619 selbst noch in antiken und mittelalterlichen Quellen auf. Der neue, am Aufführungscharakter der Rituale orientierte Ansatz des SFB 619 belegt, dass Rituale höchst kreative und sinnstiftende Kulturelemente sind, die sich heute sogar den Möglichkeiten im Zeitalter der Globalisierung anpassen und neue, Kulturen und Nationen überspannende Werte schaffen. Pionier ist der SFB 619 in der Erforschung von Online-Religionen und war somit eine der ersten Forschungseinrichtungen weltweit, die das Internet als wissenschaftliche Quelle nutzte. Die Verbindung von Ritualen und Neuen Medien dürfte also eines der spannendsten Themen der Konferenz sein, auf der in 22 zum Teil mehrtägigen Themenblöcken über 270 Experten referieren werden. Neue Themenfelder wie interkultureller Ritualtransfer und rituelle Handlungskraft (ritual agency) werden diskutiert und jüngste Forschungsansätze wie Ritualdesign, Ritualökonomie (ritual economics) und Rituale in der Wissenschaft (scientific rituals) vorgestellt. Der SFB 619 will seine interdisziplinäre Ausrichtung ausweiten und vertiefen. Neu wird für viele am Projekt „Ritualdynamik“ noch nicht beteiligte Disziplinen die Erkenntnis sein, Vorgänge, Handlungen, aber auch performative Kunstwerke überhaupt als Rituale zu betrachten. <br />
<br />
In 17 Teilprojekten arbeiten derzeit über 90 Wissenschaftler/ -innen aus 15 geistes- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen am Projekt „Ritualdynamik“. Im Jahre 2002 gegründet, ist der SFB 619 der weltweit größte Forschungsverbund, der sich ausschließlich mit der Thematik Rituale, deren Veränderungen und Dynamik befasst und einer der größten geisteswissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche in Deutschland. Bereits in der Entstehungsphase wurde das Projekt „Ritualdynamik“ von der deutschen UNESCO-Kommission unter die offiziellen Beiträge zum Internationalen Jahr 2001 der Vereinten Nationen “Dialogue Among Civilizations” aufgenommen. Als eine von fünf Institutionen der Universität Heidelberg hat der SFB 619 das Exzellenzcluster „Asia and Europe in a Global Context“ begründet. <br />
<br />
Um die gesellschaftliche Relevanz der Ritualforschung eindrücklich zu machen und den universitären Bildungsauftrag ernst zu nehmen, ruft der SFB 619 das Jahr 2008 in Heidelberg zum „Jahr der Rituale“ aus und wendet sich mit einem umfassenden Begleitprogramm zur Konferenz gleichzeitig an die interessierte Öffentlichkeit.<br />
<br />
<i>Anmeldung, Kontakt und Infos: <a href="http://www.rituals-2008.com">www.rituals-2008.com</a> und <a href="mailto:contact@rituals-2008.com">contact@rituals-2008.com</a></i>]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=263</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 13:17:45 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ethnograhpien</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Antwort von Fox_Force, 09.06.2008, 07:44:</i><br /><br />Morgen Ben!<br />
<br />
Groooßes Dankeschön an dich.<br />
Gut, dass ich früher aufgewacht bin, kann ich ja gleich noch einen kleinen Abstecher in die Bib machen ;)...<br />
Turkish Power Boys hatte ich bereits reserviert und wird heute abgeholt.<br />
<br />
Was für Ethnographien wir lesen, ist ganz uns selbst überlassen. Hauptsache ist, sie kommen aus mindestens zwei Kontinenten, mindestens ein Jahr Feldforschung ist voraus gegangen, und, klar, sie sind von einem Ethnologen geschrieben worden...<br />
Ich persönlich interessiere ich ja für den ostasiatischen Raum, aber unsere Bib ist sehr klein und leider auf eine ganz &quot;falsche&quot; Region ausgerichtet, daher wird dort eher wenig angeboten.<br />
<br />
Aber mit deinen beide Tipps liegst du goldrichtig, werde mich jetzt noch durch die Liste kämpfen und sehen, was mich interessiert, und was ich kriegen kann.<br />
<br />
<br />
Viiielen Dank nochmal und wunderbaren Tag noch...]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=262</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 07:44:35 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ethnograhpien</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Antwort von Benni, 08.06.2008, 22:40:</i><br /><br /><i>» Hallo!<br /></i><i>» <br /></i><i>» Ich muss für mein Studium einige Ethnographien lesen, und dachte, ich<br /></i><i>» frage hier mal nach, ob jemand etwas empfehlen oder ans Herz legen kann.<br /></i><i>» Gerne auf Deutsch, ansonsten würde ich mich auch auf Englisch<br /></i><i>» durchschlagen.<br /></i><i>» <br /></i><i>» Hoffe auf zahlreiche Vorschläge :)<br /></i><i>» <br /></i><i>» Fox.<br /></i>
<br />
<br />
<br />
Hallo Fox,<br />
<br />
Was für Themenbereiche interessieren dich denn?<br />
Eine gute Liste an spannenden Ethnographien ist auf der australischen blog-seite <a href="http://www.culturematters.com">www.culturematters.com</a> zu finden ( <a href="http://culturematters.wordpress.com/2008/03/07/ethnographic-fiction/">http://culturematters.wordpress.com/2008/03/07/ethnographic-fiction/</a>) - auch viele meiner &quot;favourits&quot; sind dabei.<br />
Es gibt natürlich auch viele deutsche Bücher, die toll sind. Wie wärs zB mit Hermann Tertilts &quot;Turkish power boys&quot;, über eine Jugendbande in Frankfurt ? Oder das Buch von Annemarie Gronover &quot;Religiöse Reserven&quot;, über Sozialstruktur, Kirche und Mafia in Sizilien? Hm, eigentlich fallen mir noch viele Sachen ein, aber da müsstest du etwas spezifischer werden. Solls irgendwelche bestimmte Länder oder Themen-Gebiete beinhalten? <br />
<br />
Grüsse und viel Spass beim Lesen, <br />
Ben]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=261</link>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 22:40:13 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ethnograhpien</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Posting von Fox_Force, 06.06.2008, 12:15:</i><br /><br />Hallo!<br />
<br />
Ich muss für mein Studium einige Ethnographien lesen, und dachte, ich frage hier mal nach, ob jemand etwas empfehlen oder ans Herz legen kann.<br />
Gerne auf Deutsch, ansonsten würde ich mich auch auf Englisch durchschlagen.<br />
<br />
Hoffe auf zahlreiche Vorschläge :)<br />
<br />
Fox.]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=260</link>
<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 12:15:48 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Besondere Ernährung und Auswirkungen auf den Körperbau</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Antwort von Julian, 08.05.2008, 15:56:</i><br /><br />Hi<br />
<br />
ich studiere erst im 2 semester, daher kann ich nur meine gedanken zu dem thema äußern, ohne der Garantie auf &quot;anthropologischen korektheit&quot;.<br />
<br />
Ich denke, das Thema ist mit viel potential ausgestatten. Ich denke aber auch, daß es schwierig ist, da man in den graubereich der biologischen determiniertheit, abrutschen könnte. Und ich habe das gefühl, daß dieses thema zumindest bei uns (wien), nicht gerne gehört oder gesehen.<br />
<br />
Vieleicht könntest du dein Augenmerk auf Zusammenhänge von Nahrung und Sozialstruktur richten. Damit meine ich, daß aufgrund der &quot;natürlichen&quot; Gegebenheiten, nur bestimmte Nahrungsquellen in Frage kommen und daher die sozialen strukturen durch die nahrungssuche/anbau/beschafung wesentlich beeinflust werden.<br />
<br />
Oder man könnte sich mit den zunehmenden Entfremdungen von Mensch und Nahrung (mensch/natur) auseinandersetzen (Kinder wissen nicht mehr von wo die Milch kommt usw). Diese &quot;Entfremdung&quot; könnte man bei unterschiedlichen Kulturen untersuchen (und Körperliche veränderungen, die daraus womöglich resultieren, einbeziehen).<br />
<br />
Oder die Auswirkungen von Nahrung und Körpergeruch und die daraus resultierenden möglichkeit, fremdes als anders (stinkend usw) wahrzunehmen.<br />
<br />
hoffenlich konnt ich dich anregen...]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=259</link>
<pubDate>Thu, 08 May 2008 15:56:05 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Besondere Ernährung und Auswirkungen auf den Körperbau</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Posting von Raoul, 07.05.2008, 14:51:</i><br /><br />Hi,<br />
Ich bin grade dabei mein Abitur zu machen und muss dafür eine sog. &quot;5. Prüfungskomponente&quot; machen. Dies mach ich in einer Präsentation über das Thema &quot;Ernährungsgewohnheiten verschiedner Völker der Erde und deren Auswirkungen auf den Körperbau&quot;.<br />
Nun ist mein Problem das ich festgestellt habe, dass ich kaum Informationen über diese Thema finden kann. Was ich mir überlegt habe ist, dass ich ca. 3 Völker vorstelle, die sehr abgeschieden leben und eine sehr außergewöhnliche Ernährung haben und dann analysiere, inwieweit dies Auswirkungen auf den Körperbau bei den Menschen dieser Völker hat. Ich dachte dabei an die Inuit und an ein Volk (Kimyal) aus Neuguinea, die sich fast ausschließlich von Süßkartoffeln ernähren.<br />
Jedoch habe ich jetzt schon festgestellt, dass es kaum direkte Verbindungen zwischen Ernährung und Körperbau gibt, bis auf Körpergröße (die Kimyal sind sehr klein) und vllt so etwas wie Konstitutionstypen, also ob sie eher zur Fettleibigkeit oder zu verstärkter Muskulatur neigen etc.<br />
Da ich im Moment nicht sehr weit mit meinem Thema komme, hatte ich gehofft, dass jmd mir vllt ein paar Tipps geben kann:<br />
- kann Ernährung überhaupt großen Einfluss auf den Körperbau haben oder ist dieser viel mehr von der Veranlagung/Vererbung abhängig?<br />
- gibt es Literatur die sich mit Themen in dieser Richtung befasst?<br />
- kennt jemand ein Volk, dass eine besonders außergewöhnliche Ernährungsgewohnheit hat?<br />
<br />
Also ich wäre dankbar wenn jemand zufällig eine Idee oder einen Tipp für mich hätte ;)<br />
Bis bald,<br />
Raoul]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=258</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 14:51:09 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>weiterführender Masterstudiengang für Anthropologie-Studenti</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Antwort von admin, 25.04.2008, 01:52:</i><br /><br />Wenn ihr Norwegen nicht zu kalt ist und sie nicht England erwaegt, waere SUM (Centre for Development and the Environment) in Oslo eine Moeglichkeit <a href="http://www.sum.uio.no/">http://www.sum.uio.no/</a> (interdisziplinaer) oder Visual Anthropology in Tromsø <a href="http://uit.no/vcs/">http://uit.no/vcs/</a> - <br />
<br />
Es gibt sicher tausende Angebote, vermutlich muss man sich einfach durch die Webseiten der Unis durchklicken. Vielleicht wissen ja andere noch weiter.]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=257</link>
<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 01:52:57 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>weiterführender Masterstudiengang für Anthropologie-Studenti</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Posting von Senad, 25.04.2008, 01:35:</i><br /><br />eine Freundin von mir hat in Californien Anthropologie studiert und besitzt den Bachelor Abschluß. Sie würde gerne ein Masterprogramm in Europa finden in Englischer Sprache mit dem Schwerpunkt Entwicklungshilfe, bzw. Anthropologie und Ethnologie.<br />
<br />
Weiß jemand, wo es sowas gibt oder an wen ich mich mit dem Anliegen wenden kann??<br />
<br />
Vielen Dank und viele Grüße!!<br />
:) Senad]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=256</link>
<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 01:35:59 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>ethnologische Beratung</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Antwort von Stephanie, 26.03.2008, 12:01:</i><br /><br />Lieber Benjamin, <br />
danke für den Hinweis. <br />
Liebe Grüße aus Wien,<br />
Stephanie]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=255</link>
<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 12:01:41 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ethnologiestudium in Tübingen</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Antwort von Irgendjemand, 25.03.2008, 19:47:</i><br /><br />Das Tübinger Institut für Ethnologie steht mittlerweile vor einem ziemlichen Wandel. Die beiden bisher das Institut leitenden Professoren I. Stellrecht und T. Hauschild werden bald nicht mehr in Tübingen lehren; Frau Stellrecht emeritiert zum 31.3.09, Herr Hauschild wird ab kommenden Monat ( April 08) an die Universität Halle wechseln. <br />
Das Tübinger Institut wird zudem im Zuge der BA/MA-Umstellung ans Asien-Orient-Institut der Fakultät für Kulturwissenschaften eingegliedert werden. Damit verliert das Institut ein Teil seines alten Profils (Mittelmeerraum- und Migrationsforschung), welches jedoch von Thomas Hauschild in Halle weitergeführt werden soll.<br />
<br />
Wer die langfristigen Nachfolger von Herrn Hauschild oder Frau Stellrecht werden wird, und in welche Richtung die Forschung und Lehre am Institut gehen werden, steht noch nicht fest. Eine Tendenz in Richtung Zentralasiatische Forschung ist anzunehmen, andere Forschungsfoki sind jedoch nicht auszuschliessen: (siehe   <a href="http://www.uni-tuebingen.de/ETHNOLOGIE/aktuelles/aushaenge/stellenausschreibung_stellrecht.pdf">hier<br />
</a> die Stellenausschreibung der W3-Professur)]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=254</link>
<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 19:47:30 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ernährung Identität Migration</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Antwort von Sunrise, 22.03.2008, 00:11:</i><br /><br />Hallo Nina,<br />
es gibt in Köln einen Ethno-Prof., der sich hauptsächlich mit lebensmitteltechnischen Fragen beschäftigt (hat). Er hat ein imenses Wissen über das Ernährungsverhalten diverser Völker mit Berücksichtigung des tägl. Kalorienbedarfs. Leider ist er vor 2 Semestern in den Ruhestand getreten. Aber er hat immernoch sein Büro im Institut und &quot;wuselt&quot; dort auch täglich rum.;-) Seine e-mail Adresse ist auf jeden Fall noch aktiv, ich habe gerade auf der Institusseite nachgeschaut. Er kann Dir sicher helfen, zur Not auch dabei ein geeigneteres Thema zu finden.<br />
Seine Adresse:  <a href="mailto:m.casimir@uni-koeln.de">m.casimir@uni-koeln.de</a><br />
Viel Glück,<br />
Sunrise!<br />
P.S.. Sein Schwerpunkt liegt auf Süd- Ostasien.]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=253</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 00:11:44 GMT</pubDate>
</item>
<item>
<title>Ernährung Identität Migration</title>
<content:encoded><![CDATA[<i>Antwort von Benji, 21.03.2008, 17:21:</i><br /><br /><i>» Hallo, an alle!<br /></i><i>» <br /></i><i>» Da bin ich mal wieder und aus der Lern-Isolation erwacht, die Prüfungen<br /></i><i>» liegen hinter mir, nun wäre da &quot;nur&quot; noch die Magisterarbeit - das Thema<br /></i><i>» ist nur noch immer ein Problem.<br /></i><i>» Eigentlich dachte ich, ich wäre auf einem guten Weg, hatte mein Thema<br /></i><i>» verkleinert, Migration (leider) weggelassen und mich eingelesen in<br /></i><i>» Ernährungsweisen und Globalisierung in Belize. Ich habe aber wenig<br /></i><i>» Literatur dazu gefunden, wie sich die einzelnen Ethnien und Minderheiten<br /></i><i>» in Belize ernähren bzw. was &quot;kulturtypische&quot; Gerichte und Zutaten der<br /></i><i>» Küche dieser Ethnien sind. Meine Anfrage bei einem us-amerikanischen<br /></i><i>» Etnologie-Professor und Autor einiger Texte und Bücher zu diesem Thema<br /></i><i>» bestätigte, daß es einfach nicht genügend Literatur gibt und ich es lieber<br /></i><i>» sein lassen sollte.<br /></i><i>» Nun meine Frage: hat jemand noch eine andere Idee, die sich zumindest mit<br /></i><i>» Ernährung und Globalisierung beschäftig? Als Region muß es nicht bei<br /></i><i>» Mesoamerika bleiben, es könnte z.B. auch Afrika sein, allerdings wäre ein<br /></i><i>» englischsprachiges Land in Afrika dann am besten (außer Nordafrika, das<br /></i><i>» hatte ich schon in der Prüfung, ebenso wie die Themen Kulturökologie und<br /></i><i>» Religionsethnologie).<br /></i><i>» <br /></i><i>» <br /></i><i>» Mein Professor kann mir nicht weiterhelfen und meine Kommilitonen sind<br /></i><i>» inzwischen auch ratlos, aber vielleicht hat ja einer von Euch zufällig was<br /></i><i>» gelesen oder in einem Seminar gehört oder schreibt selber an einer<br /></i><i>» ähnlichen Arbeit.<br /></i><i>» <br /></i><i>» Ich wäre für jeden Tipp sehr dankbar!<br /></i><i>» <br /></i><i>» Grüße,<br /></i><i>» Nina<br /></i>
<br />
<br />
<br />
Hi Nina, <br />
<br />
Auf einer Studierendentagung (MASN) in Polen im letzten Jahr habe ich einen interessanten Vortrag von Luca Govoni (Bologna, Italien) über Multikulturalismus und die Slow-Food-Bewegung bzw. deren jährliche Konferenz &quot;Terra Madre&quot; in Turin gehört, zu der Repräsentanten aus kleinen, ökologisch und regionaltyisch-produzierenden Nahrungsmittel-Betrieben aus aller Welt eingeladen werden, um sich über die Themen Produktion, Distribution und Konsum in einer von zunehmender Globalisierung geprägten Marktwirtschaft auszutauschen. Luca hat selber einen solchen Klein-Betrieb in Brasilien besucht und über deren Erfahrungen und Einbindung in diesen inzwischen Weltweit operierenden Handel (der  <a href="http://www.slowfood.com/">&quot;Slowfood-Gruppe&quot; mit Hauptsitz in Italien</a>) berichtet (und, wenn ich mich nicht sehr irre, auch seine Abschlussarbeit zu diesem Thema geschrieben. <br />
Vielleicht hast Du ja Lust, dich mit ihm auszutauschen. Wenn das der Fall ist, kann ich Dir seine Kontaktdaten zuschicken.<br />
<br />
Liebe Grüsse<br />
Benjamin]]></content:encoded>
<link>http://www.antropologi.info/ethnologie/forum/forum_entry.php?id=252</link>
<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 17:21:38 GMT</pubDate>
</item>
</channel>
</rss>