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6.8.05: Diese Seite ist umgezogen und wird nicht mehr aktualisiert. Die ethnologische Presseschau befindet sich von nun an hier: www.antropologi.info/blog/ethnologie

Neueste Nachrichten auf der neuen Seite:

 

Thursday, October 28, 2004, 12:04

Kirche und Gesellschaft: Welche Rolle spielt der Michel in Hamburg?

Hamburger Abendblatt

Die Arbeitsstelle "Kirche und Stadt" ist eine Abteilung des Instituts für praktische Theologie. Sie ist die einzige wissenschaftliche Einrichtung im deutschsprachigen Raum, die sich speziell mit der Situation von Kirche und Religion im großstädtischen Raum beschäftigt und feiert heute ihr 50jähriges Bestehen.

In Zusammenarbeit mit Architekten, Ethnologen, Kunsthistorikern, Stadtplanern, Politologen und Soziologen werden hier interdisziplinär Schwerpunktthemen bearbeitet.

"Gotteshäuser sind nicht nur christliche Symbole, sie präsentieren auch die Geschichte ihrer Orte", sagt die wissenschaftliche Geschäftsführerin Dr. Annegret Reitz-Dinse. Und als Beispiel hierfür nennt sie den Hamburger Michel. >> weiter

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Tuesday, October 26, 2004, 21:20

Multimedia als Mittel der ethnologischen Darstellung

Matthias Eberl, Rufposten

Im Rahmen eines Hauptseminars am Institut für Ethnologie und Afrikanistik an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität habe ich versucht aufzuzeigen, was eine textbasierte Multimedia-Technik wie das von mir entwickelte Reader Triggered Multimedia für die wissenschaftliche Darstellung leisten könnte.

In der Arbeit skizziere ich kurz die bisherigen Forderungen der Ethnologie nach Multimedia und Hypertext für die ethnographische Repräsentation. Ich schaue mir dann die bisherigen Lösungen der Darstellungen bei den Massenmedien an und leite dann über auf die Vorteile, die ich bei meiner eigenen Entwicklung sehe. Für Journalisten dürfte sich kaum neues in der Arbeit finden, der Schwerpunkt liegt auf der wissenschaftlichen Perspektive. >> weiter

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Tuesday, October 26, 2004, 10:09

Bei den Fischern am Amazonas gelebt

St.Galler Tagblatt

Die Völkerkunde steht seit rund fünf Monaten unter der Leitung von Sabine August. Lateinamerika und besonders die indianischen Kulturen Amazoniens sind ein Spezialgebiet der neuen Kuratorin.

«Ich konnte mich damals mit dem politischen Klima in Deutschland nicht einverstanden erklären, wollte auswandern und verbrachte fast ein Jahr in Griechenland.» Auf Kreta war sie von der reichen Kultur und den gelebten Traditionen der Griechen beeindruckt. «In dieser Zeit reifte der Entschluss, Ethnologie zu studieren.»

Vor ihrem Stellenantritt in Frankfurt hatte Sabine August mehrmals Gelegenheit, nach Lateinamerika zu fliegen. Die Kuratorin arbeitete in einem Fischereimanagementprojekt mit, das den Titel der dort ansässigen Flussgöttin «Iara» trug. In dieser Zeit begann sie ihre Forschungsarbeit über «Umweltwahrnehmung und Konzeption bei Fischern am Amazonas». Im Projekt ging es darum, Konzepte zu erarbeiten, um die Artenvielfalt zu schützen und das Konfliktpotenzial zwischen verschiedenen Interessengruppen zu begrenzen. >> weiter

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Saturday, October 23, 2004, 08:15

Berliner Student erkundet die Ethnographie des Promi-Restaurants

Die Welt

Das Borchardt an der Französischen Straße ist das Wohnzimmer der Prominenz und hat über Jahre seine Faszination erhalten. Nun also gibt es on top auch noch eine wissenschaftliche Arbeit über das "Borchardt". Geschrieben hat sie der 26jährige Arndt Breitfeld aus Prenzlauer Berg. Er studiert das Fach Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität.

Wirklich neue Erkenntnisse hat der in Solingen geborene Sohn eines Drehers und einer Arzthelferin in seiner Arbeit nicht zusammengetragen. "Darum ging es auch gar nicht. Meine Aufgabe war es, eine Lebensstilanalyse an diesem Ort der medialen Inszenierung zu machen. Ich habe festgestellt, daß das Borchardt über Regeln verfügt, die wiederum Kultur bedeuten." >> weiter

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Saturday, October 23, 2004, 08:07

NZZ Online

Die Laufbahn des französischen Anthropologen Marc Augé lässt sich parallel zur Entwicklung seines Faches lesen: Nach Feldstudien in Schwarzafrika wendet er sich zunehmend der westlichen Welt zu, gründet eine «Ethnologie des Nahen» mit, die sich mit Alltagsobjekten befasst, und wird zum Kritiker der «Übermoderne».

Aufgabe der Anthropologen sei es, so Augé, «eine kritische Analyse der kulturellen Ausdrucksweisen im historischen Kontext anzubieten. Hierfür müssen sie der Transformationen unserer Welt gewahr werden (Gentechnik, Informationstechnologien, digitale Bilder) und der grossen Herausforderungen, die sich ihr stellen: des Reichtumsgefälles, der Umweltgefährdung, der neuen Pandemien.»

Objekte der Anthropologie im 21. Jahrhundert seien nicht «das Verschwinden oder die Bewahrung von sogenannten traditionellen Gesellschaften, sondern die Beziehungen zwischen Gruppen, die Interaktionen zwischen dem, was dem Lokalen, vor Ort empirisch Beobachtbaren, zugehört, und dem, was in den Bereich des Globalen oder Weltumspannenden fällt» («L'Anthropologie», PUF 2004). - weiter (Link aktualisiert mit Kopie)

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Tuesday, October 19, 2004, 13:58

Ethno::log

Das Deutschlandradio hat einen ausführlichen Beitrag (MP3, 45min) über aktuelle Bücher online, die sich mit Afrika und Europa beschäftigen.

Man sieht, dass ethnologische Perspektiven und Debatten über das Bild Afrikas in Europa und über Migrationsprobleme durchaus in die Gesellschaft getragen werden können und dort auf Interesse stoßen. >> weiter

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Tuesday, October 19, 2004, 08:16

Tagessspiegel

Erfinden Sie eine Figur. Sie kann groß, klein, jung, alt sein, egal, wichtig ist nur: Die Figur muss sich an einem Sonntagnachmittag im Oktober 2004 in der Südsee-Abteilung des Ethnologischen Museums in Dahlem aufhalten. Dort wird sie zusammen mit anderen Besuchern über Nacht eingeschlossen, keiner weiß warum, und vertreibt sich die Zeit und die Angst mit dem Erzählen von Geschichten. Und die Geschichte, die Ihre Figur erzählt – die wollen wir lesen.

Acht Berliner Autoren haben sich auf unsere Bitte eingelassen >> weiter sowie >> Was Professor Bernstein als junger Mann auf Neuguinea erlebte und warum ihn seither nichts mehr erschüttern kann

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Saturday, October 16, 2004, 08:00

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

"Der Ball ist nicht nur rund" lautet das Thema einer Magisterarbeit an der Universität Münster. Daran arbeitet zurzeit der Lüner Student Marcus Krämer. Der Untertitel: "Der BV Brambauer 13 in volkskundlich-ethnologischer Perspektive".

In dieser Arbeit beschäftigt sich der 29-Jährige mit dem Vereinsleben außerhalb des Fußballplatzes. Dafür werden Quellen analysiert, und es wird mit Interviews gearbeitet. Auf der gestrigen Jahereshauptversammlung bat der Vorstand die Mitglieder um Unterstützung für diese wissenschaftliche Arbeit.

Falls jemand Material in Form von alten Zeitungsberichten, Briefen oder Schriftstücken zur Verfügung stellen kann oder auch einfach nur Fragen oder Anregungen hat, kann er sich an Marcus Krämer in 48149 Münster, Catharina-Müller-Straße 2, wenden. Der Autor ist auch telefonisch unter Tel: 0251-9829715 oder 0177-4226558 sowie unter der Mail-Adresse derkraemer@web.de zu erreichen. >> weiter

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Friday, October 15, 2004, 08:11

Der Standard

Freier Bildungszugang für alle wird als Grundwert einer funktionierenden Demokratie genannt. Die Grazer Straßenzeitung "Megaphon" startete ein ungewöhnliches Projekt: Die erste Obdachlosen-Uni Österreichs. Die Vorlesungen aus unterschiedlichen Fachbereichen finden wöchentlich bis Ende Jänner statt.

Die erste Vorlesung hielt der Ethnologe Leopold Neuhold von der Grazer Karl-Franzens-Universität über das "Lachen als ein Moment der Bewältigung des Lebens" im "Vinzitel", einem Hotel für Menschen ohne festes Zuhause. Neuhold begeisterte sein Auditorium mit sehr humorvoll dargebrachter Wissenschaft und erntete Schmunzeln und Lachen. >> weiter

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Thursday, October 14, 2004, 08:18

Ethnographisches Wissen in der Organisationsberatung

Vor drei Jahren bereits fand eine Tagung zu diesem Thema in Berlin statt. Die Organisatoren haben eine wunderbare Homepage erstellt, die Texte enthaelt zum heutigen Stand der Forschung und Beispielen von in der Beratung arbeitenden

Einleitend schreiben sie von den Bereichen, in denen Ethnologen geforscht haben:

" (...) von der Auseinandersetzung mit Konzepten der "Corporate Identity" und der "Unternehmenskultur" in Wirtschaftsunternehmen, über die Erforschung der interkulturellen Kommunikation im Arbeitsleben, die ethnische Segregation innerhalb der Arbeitnehmerschaft, die Folgen eines fordistischen Arbeitshabitus in der postfordistichen Arbeitswelt, die Inszenierung des Kaffeetrinkens am Arbeitsplatz, der Gestaltung von Firmenfeiern bis hin zur Analyse des Umgangs von Arbeitnehmern mit den sich durch die Technologisierung verändernden Zeitstrukturierungen und der Genese neuer Wissenskulturen." >> weiter

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Thursday, October 14, 2004, 08:15

In Wien: "Ur-Ethnographie"

Deutschlandfunk

Eine Ausstellung in Wien erinnert an die ermordete Erforscherin alpiner Stammeskultur Eugenie Goldstern. Unter dem Titel: "Ur-Ethnographie" stellt das Wiener Volkskundemuseum nun die Relikte einer vormodernen Zeit aus - und gewährt einen Blick in die alpine Lebensweise in Savoyen, im Wallis, Graubünden und im Aosta-Tal. Zugleich will die Schau auch dem "Primitiven" und seinem Einfluss auf Kunst und Gesellschaft nachspüren. >> weiter

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Wednesday, October 13, 2004, 09:30

Jungle World

Die meisten der hiesigen Türkinnen und Türken quälen sich nicht immerzu mit Identitätsfragen und klagen nicht ständig darüber, zwischen den Kulturen hin und her gerissen zu sein. Der deutsch-türkische Alltag ist für gewöhnlich viel friedlicher, pomadiger und situierter, als es sich Soziologen, Ethnologen, Kriminologen und linke Aktivisten ausmalen. Und er ist viel deutscher. Einen Eindruck davon vermittelt Dilek Güngör in ihren Kolumnen in der Berliner Zeitung, die nun als Sammlung erschienen sind. >> weiter


SIEHE AUCH
>> Artikel von Dilek Güngör

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Monday, October 11, 2004, 08:37

Studierende der Marburger Völkerkunde reaktivieren ihr Publikationsorgan, das sie in eigener Regie herausbringen. Die Herausgeber verkünden: "Ein langer Weg, eine schwere Geburt. Der Traum einiger weniger und die Befürchtungen um so mehrerer sind wahr geworden: Die Marburger Völkerkunde hat ihr inoffizielles Organ zurück"

Viele spannende Artikel, eine Linksammlung und ein Forum!

>> zum Schrumpfkopf

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Monday, October 11, 2004, 08:29

Ausstellung: Der Kosmos der Canela wird von einem Urbaum getragen

Oberrheinische Presse

Marburg. Zwei Ausstellungen der Völkerkundlichen Sammlung vermitteln Einblicke in den Alltag eines weitgehend unbekannten Indianerstammes sowie in eine afro-brasilianische Religion.

Der inzwischen emeritierte Oldenburger Sportwissenschaftler Professor Dr. Jürgen Dieckert hat in den 80er- und 90er Jahren mit Ethnologen umfangreich über die Canela-Indianer geforscht und im vergangenen Jahr seine Forschungssammlung der Marburger Völkerkunde geschenkt.

Die Ausstellungen finden parallel zum Treffen deutschsprachiger Südamerika- und Karibikforscher unter der Leitung von Professor Dr. Mark Münzel in der Marburger Völkerkunde statt. >> weiter


SIEHE AUCH

Infos zur Tagung in Marburg

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Friday, October 08, 2004, 20:47

ngo-online

Deutschland soll endlich die Konvention für die Rechte der indigenen Völker zu unterzeichnen. Das fordert eine Koalition von Nichtregierungsorganisationen. Die Organisationen, darunter Brot für die Welt, die Gesellschaft für bedrohte Völker und amnesty international, beklagen, dass Deutschland eine Entscheidung seit Jahren hinaus schiebe.

Mit ihrer Außen-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik beeinflusse auch die Bundesrepublik die Lebensbedingungen indigener Völker. Beteiligungen deutscher Firmen und Banken am Staudammbau oder an Öl-Pipeline-Projekten seien dafür ebenso Beispiele wie die Einfuhr von Erdöl und Erdgas, das teilweise in den angestammten Gebieten solcher Völker gegen deren Willen und historischen Verträgen zum Trotz gewonnen werde und Flüsse und Seen verpeste. >> weiter

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