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15.05.11

Forscher filmen Forscher: Ein bisschen Ethnologie im Science-TV

Gute Idee: Im Science-TV der Deutschen Forschungsgemeinschaft stellen Forscher in dreiminütigen Videos ihre eigene Arbeit vor. Und zwar schon seit drei Jahren.

Nun hat soeben eine dritte Staffel mit Beiträgen begonnen. Die Ethnologie ist auch vertreten. In einem neuen Video werden die Aktivitäten des Sonderforschungsbereichs „Ritualdynamik“ der Universität Heidelberg vorgestellt. Forscher aus verschiedene Disziplnen studieren Rituale aus verschiedenen Ecken der Welt, um sie danach zu vergleichen: "Die Krönung eines Königs im Mittelalter, ein virtueller Gottesdienst im Second Life, der Valentinstag in Neu Delhi - was haben diese Anlässe gemeinsam?"

Thema des neuesten Videos sind Übergangsrituale in Nepal.

Wie gelungen ist diese Präsentation? Ich bin mir nicht sicher. Die Sprecherin redet, die Betroffenen kommen nicht zu Worte, sie erscheinen nur als Forschungsobjekte. "Hier handelt es sicht um eine Hochzeit wie wir sie kennen", dieser Kommentar ist auch nicht der allerglücklichste. Denn wenn sie danach das Ritual beschreibt als "vergleichbar mit Weissen Sonntag oder Konfirmation", scheint sie hauptsächlich (weisse?) Christen anzusprechen.

Mehrere Videos werden wohl folgen, ausserdem gibt es eine Bildergallerie, Forscherportraits etc

Der Forschungsbereich hat eine informative Webseite (mit Hintergrund zum Video) und auch eine Open Access Zeitschrift Forum Ritualdynamik

Ich habe im letzten Jahr kurz über den Forschungsbereich geschrieben, siehe Ritualboom in Deutschland

Auch interessant bei Science-TV: Ältere Beiträge zu Die Millionenstadt und Bedrohter Bergwald mit einer schönen Schilderung des Forschers auf dem Weg vom Flugplatz zur Forschungsstation weit entfernt im Regenwald

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The Anthropological Comic Book - an alternative way of reaching the audience

27.04.11

"Leben doch nicht im Einklang mit der Natur"

(via ethno::log) Die Süddeutsche räumt in einem längeren Artikel mit dem “Märchen über den edlen Wilden ab".

“Die Ureinwohner Amerikas gelten als Menschen, die im Einklang mit der Natur lebten. Doch das war keineswegs der Fall. Mitunter zerstörten sie sogar ihre eigene Lebensgrundlage", schreibt Sebastian Herrmann, der eine grosse Menge an Quellen zusammengetragen hat, u.a. auch Artikel in Ethnologiezeitschriften.

Diese Klischees sind weit verbreitet, teils auch innerhalb des Faches Ethnologie. Die Klischees sagen mehr aus über die Sehnsüchte der Europäer als über die Indianergesellschaften. Doch es stimmt natürlich auch, und darauf wird im SZ-Artikel auch hingewiesen, die grössten Schäden an der Umwelt richten selbstverständlich die Industriestaaten an. Diverse Ureinwohnergruppen benutzen diese Klischees in ihrem Kampf um Anerkennung.

>> weiter in der SZ

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Die faz träumt von edlen Wilden

Romantisierungen am “Internationalen Tag der indigenen Völker”

“Wie findet man Naturvölker?”

Die zweifelhalften Kampagnen von Survival International

Ethnologen kritisieren Berichterstattung über “isolierte Urwaldvölker”

In Norwegian TV: Indian tribe paid to go naked to appear more primitive

“Untouched” Amazone hosted large cities

26.04.11

  22:03:59, von admin   . Kategorien: Studium Situation an den Unis

Uni Bonn schafft Volkskunde / Kulturanthropologie ab

Der drei Jahre lange Kampf für den Erhalt der Volkskunde und Kulturanthropologie an der Uni Bonn ist verloren. Der “Profilbereich” fällt den Sparmassnahmen der Uni zum Opfer. Zum Wintersemenester 2012/13 ist endgültig Schluss.

“Jetzt ist es definitiv: Für den Profilbereich Volkskunde/ Kulturanthropologie gibt es an der Universität Bonn keine Zukunft", meldet der Bonner Generalanzeiger.

Volkskunde in Bonn hängt am seidenen Faden, hatte das Blatt vor drei Monaten geschrieben, und hier auf antropologi.info lautete es im letzten November noch leicht optimistisch Trotz Teilerfolg Bangen um Kulturanthropologie/ Volkskunde in Bonn.

AKTUALISIERUNG: Jörn Borchert von Kulturelle Welten kommentiert das Ende der Volkskunde. Der Untergang war absehbar, schreibt er:

Eine Disziplin, die keine Fürsprecher aus der Hochkultur hat und nicht deutlich machen kann, was sie zur Verbesserung der Welt beitragen kann, die muss untergehen. (…) Sie hat jahrzehntelang Themen in den Vordergrund gestellt, die keinerlei gesellschaftliche Relevanz besaßen und trat nur dann öffentlich in Erscheinung, wenn Freitag der 13. war oder der Osterhase nach Eiern suchte. War ja ganz lustig, aber nicht so bedeutsam, dass irgendeiner auf die Idee hätte kommen können, dass diese Meldungen etwas mit ernsthafter Wissenschaft zu haben könnten.

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Ethnologie in Halle: Wieder Proteste gegen Kürzungen

Heidelberg: Kampf gegen Schliessung der Ethnologie-Bibliothek verloren

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Berlin: Besetzung des Ethnologischen Instituts half nicht

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Protestblog und Bilder: Kollaps des Instituts für Sozialanthropologie in Wien

11.04.11

  01:48:44, von admin   . Kategorien: Geschichte, Kultur Tradition, Deutschland, Oesterreich, Schweiz

Thomas Kochan ist Schnapsethnologe

Fünf Jahre hat Ethnologe Thomas Kochan zur Kulturgeschichte des Alkohols in der DDR geforscht. Kurz nach seiner Dissertation hat er seinen eigenen Schnapsladen eröffnet. “Dr. Kochan Schnapskultur“ steht im geschwungenen Rund des Schaufensters in Prenzlauer Berg, meldet der Tagesspiegel.

Soeben ist seine Arbeit als Buch erschienen. „Blauer Würger“ heisst es – in Anlehnung an den Spitznamen für „Kristall Wodka“ laut Tagesspiegel “ein geschmacklich zweifelhafter, aber stets verfügbarer Fusel mit blauem Etikett aus dem Warenangebot in der DDR".

Die Ostdeutschen waren grosse Trinker. In kaum einem Land wurde so viel getrunken wie in der DDR. “Der Ethnologe Thomas Kochan sucht in seinem Buch “Blauer Würger” eine Erklärung für den Durst der Ostler - und widerspricht dem gängigen Klischee", erfahren wir in einem ausführlichen Bericht im Spiegel:

“Die DDR-Gesellschaft war nicht alkoholisiert", lautet sein Fazit. Kochan spricht von einer “alkoholkonzentrierten” Gesellschaft, in der Alkohol Genuss,- Stärkungs- und Tauschmittel war, und immer ein willkommenes Präsent. Alles, was darüber hinaus gehe, sei “Legende". (…) “Nirgends ist von einer Trinkkultur, in der der Alkohol primär als Sorgenbrecher und Kummertöter diente, die Rede", schreibt er.

“Auf das Thema ist er gekommen, weil er etwas untersuchen wollte, das Spass macht", erfahren wir in der Sächsischen Freien Presse.

“Dem Autor gelingt es auf hervorragende Weise die Leser auf 446 Seiten blendend zu unterhalten", meint Thomas Cieslik.

Das Buch wurde auch in den Norddeutschen Neuesten Nachrichten und Mitteldeutschem Rundfunk besprochen.

Sein Schnapsladen ist auch im Netz zu finden, und zwar auf www.schnapskultur.de

AKTUALISIERUNG:

Auch beim Schnaps-Trinken war die DDR Weltmeister (die WELT)

Interview: Buch beschreibt Schnapsweltmeister DDR (otz.de)

Doktorarbeit über die Trinkkultur in der DDR (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag)

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Feldforschung am Tresen: Magisterarbeit über Münchens Bierstüberl

Stadtethnologie: Münchner Stüberl meets Techno-Underground

The Anthropologist as Barman - Durham Anthropology Journal fulltext online

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Initiationsriten: Merkwürdige Weisse

05.04.11

  04:26:39, von admin   . Kategorien: Technologie, Afrika

So verändert der Staudamm plötzlich ihr Leben

2003 begann der Bau des Merowe-Staudamms im sudanesischen Niltal, damals das größte Dammprojekt Afrikas. Idyllisch sieht er aus auf seiner offiziellen Webseite. Laut dem International River Network ist der Merowe-Staudamm jedoch einer der destruktivsten Dammprojekte der Welt.

Im Freitag hat Ethnologin Valerie Hänsch einen schöne Geschichte über die Konsequenzen des Staudammprojektes für die betroffenen Bauern geschrieben.

70.000 Bewässerungsbauern müssen dem Damm weichen, vielen von ihnen ist die Wüste die einzige Alternative. Eine deutsche Firma spielt beim Projekt eine zweifelhafte Rolle.

>> zur Geschichte im Freitag


Müssen dem Damm weichen: Die Manasir im Sudan. Foto: David Haberlah, flickr

Valerie Hänsch hat übrigens auch den preisgekrönten FilmSifinja - The Iron Bride gedreht - ein Film über sudanische Lastwägen und ihre Fahrer.

SIEHE AUCH:

Eine “ethnologische Perspektive” auf die Probleme im Sudan - Buch von Bernhard Streck

Schreibt in der WELT (regelmässig?) über ihre Feldforschung im Sudan

“We have a huge responsibility to give back to the places we study from”

Wissensintensiver Alltag in der Wüste

How electricity changes daily life in Zanzibar - Interview with anthropologist Tanja Winther

28.03.11

  02:05:17, von admin   . Kategorien: Urbevölkerungen und Minderheiten, Wir und die Anderen

Die zweifelhalften Kampagnen von Survival International

Rechtfertigt der gute Zweck einen “menschlichen Zoo”? fragt Ethnologin Katrin Zinoun. Wie sie habe auch ich (mal wieder) ein Mail von Survival International erhalten, in der die Organisation auf “seltene Filmaufnahmen von einem unkontaktierten Volk im Amazonas” aufmerksam macht.

Survival International wird selten kritisiert, und Journalisten widergeben Infos von dieser Organisation brav. Ihr Anliegen scheint nobel zu sein und ist es wohl teils auch: Sie protestieren und starten Kampagnen, wenn z.B. profitgierige Konzerne Regenwaldbewohner von ihrem Land vertreiben. Ja, eine gute Sache.

Doch welches Weltbild vermittelt die Organisation? Wie stellen sie sogenannte “indigene Völker” dar? Dies wäre ein interessantes Thema einer ethnologischen Forschungsarbeit.

Man könnte zum Beispiel ihre Vorstellungen von “ethnischer” und “kultureller” “Reinheit” untersuchen. “Isolation statt Kontakt mit “Fremden” scheint das Motto der Organisation zu sein. Woran erinnert uns dies? Die Gesellschaft für bedrohte Völker ist mehrmals wegen Verbindung zur rechten Szene in Schlagzeilen geraten. Finden wir implizit ähnliches Gedankengut bei Survival International? Was ist von den Zitaten oben auf ihrer Webseite zu halten wie z.B. “Die Fremden sind schlechte Menschen. Sie missbrauchen uns. Ich bleibe lieber im Dschungel.”

Interessant wäre auch eine Untersuchung des “Volk"-Konzeptes. Auffallend sind die Generalisierungen a la “Die Yanomami glauben…” Interne Unterschede scheint es nicht zu geben, und Menschen werden hauptsächlich über die Zugehörigkeit zu ihrem “Volk” definiert.

Und was ist von ihrem Geschichtsverständnis zu sagen wenn sie behaupten “Seit Jahrtausenden konnten sich die Yanomami im südamerikanischen Regenwald entfalten. Nun kämpfen sie um ihr Überleben, da es den Behörden nicht gelingt, sie vor Eindringlingen, Angriffen und Krankheiten zu schützen"?

“Fortschritt kann töten” heisst eine ihrer Kampagnen. Was erzählen ihre Argumente über die Organisation? Träumen die Survival-Aktivisten vom “Edlen Wilden”?

Katrin Zinoun fühlt sich beim Schauen des Videos (siehe unten) an koloniale Völkerschauen erinnert, sie kritisiert den Mythos der “unkontaktierten Völker” und hinterfragt das Motto von Survival International “Wir helfen indigenen Völkern ihr Leben zu verteidigen, ihr Land zu schützen und ihre Zukunft selbst zu bestimmen.”

“Nimmt man tatsächlich an", fragt sie, “diese Völker könnten ihr Leben selbst bestimmen, wenn eine engagierte NGO ihnen quasi vorschreibt, dass sie möglichst isoliert bleiben sollen, weil sie sonst an Zivilisationskrankheiten sterben könnten?

>> weiter auf Katrin Zinouns Blog dialogtexte

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“Untouched” Amazone hosted large cities

How Media and Digital Technology Empower Indigenous Survival

Ethnologen kritisieren Berichterstattung über “isolierte Urwaldvölker”

The Double Standards of the “Uncontacted Tribes” Circus

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In Norwegian TV: Indian tribe paid to go naked

Dissertationsprojekt: Second Life - ein transnationaler Platz des Kulturaustausches?


Meeting with Grad Students in Second Life. Foto: John E. Lester, flickr

Ein Ethnologe in Second Life: Auf virtual-world.info wird Ethnologe Björn Theis zu seiner Forschung in SecondLife interviewt. Er hat soeben mit seinem Dissertationsprojekt “Zur Konstruktion von Identität in digitalen Räumen: Eine interkulturelle Vergleichsstudie” begonnen.

Wieso ist SecondLife (SL) für ihn als Ethnologen interessant?

Weil mit SL ein grafischer, dreidimensionaler Kulturraum geschaffen worden ist. Hier können Menschen aus aller Welt zusammen kommen, miteinander kommunizieren, interagieren und kreieren. Gerade weil in Second Life neue Güter wie Kleidung, Skins und so weiter von den Nutzern entworfen werden können, entsteht ein transnationaler Platz des Kulturaustausches. Und mich interessiert, welchen Einfluss dies auf die kulturelle Identität der Nutzer hat. Bringen die SL-Nutzer ihre Real Life-Kultur mit nach Second Life? Und wenn ja, was und zu welchem Teil und was bringen sie mit, um ihre RL-Kultur zu repräsentieren?

Er schreibt seine Arbeit übrigens bei keinem Unbekannten in der Blogger-Szene: Alexander Knorr, nicht nur Vorreiter in Sachen Cyberanthropology, sondern auch einer der ersten Blogger überhaupt. Seit 2001 (!) ist er auf http://xirdal.lmu.de/cgi-bin/blosxom.cgi präsent. Vor kurzem ist er auf http://xirdalium.net/ umgezogen.

Björn Theis ist auch im Netz vertreten. Auf http://www.digitalcultures.de/ erzählt er mehr über seine Forschung, ein Feldtagebuch ist auch angekündigt. Dort können Second Life Nutzer auch einen Fragebogen ausfüllen. Über rege Beteiligung würde sich der Forscher freuen. Er braucht “dringend die Hilfe der deutschen SL-User", damit seine Forschung “vernünftige Ergebnisse liefert".

>> zum Interview auf virtual-world.info

SIEHE AUCH:

Cyberanthropology: “Second Life is their only chance to participate in religious rituals”

maxmod :: online among the gamemodders - a research-project in cyberanthropology

Feldforschung im Internet

Forschungsprojekt untersucht Rituale in Internet

Journal Ethnologie über Second Life und andere “digitale Welten”

Ethnographic study: Social network sites are “virtual campfires”

Dissertation: Why kids embrace Facebook and MySpace

Online: New book on the cultural significance of Free Software

Laughing in Cyberspace…or should I say LOL?

20.03.11

  12:04:14, von admin   . Kategorien: Bücher, Stadtforschung

Buch: Wenn Slums zu Touristenattraktionen werden


Ein neues Touristenziel. Foto: Meena Kadri, flickr

Gut betuchte Touristen bestellen organisierte Touren durch Elendsviertel: Ethnologin Eveline Dürr hat das Phänomen Slumtourismus an einer mexikanischen Müllhalde untersucht. Zusammen mit Rivke Jaffe hat sie kürzlich ein Buch zum Thema herausgegeben: Urban Pollution. Cultural Meanings, Social Practices.

Slumtourismus ist besonders durch den Film Slumdog Millionaire bliebt geworden. Was soll man von dieser Art von Tourismus halten? Moralisch zweifelhaft oder eine lehrreiche Erfahrung? Tourismus, von der auch die Armen profitieren?

Hier gibt es keine einfache Antworten, erklärt die Forscherin in einer Medienmitteilung der Uni München.

“Manche Slumbewohner schämen sich ihrer Situation und wollen weder gesehen werden noch Geschenke annehmen", sagt Dürr. Einige Slumbewohner sind allerdings stolz darauf, dass sich Menschen aus aller Welt für ihre Situation interessieren und profitieren von diser Art von Tourismus.

Auf der Webseite der Uni kann man sich einen 45minütigen Vortrag von ihr zum Slumtourismus anschauen.

Im Netz gibt es einiges zum Thema.

“Ich denke, das Entscheidende bei diesen Fragen ist nicht, OB man eine Favela, ein Projektdorf oder eine soziale Initiative besucht, sondern WIE man dies tut", schreibt Ethnologin Joana Breidenbach. Angefangen habe der Trend vor 16 Jahren, als Marcelo Armstrong Favela Tours gründete.

Der Spiegel schreibt über Slum-Tourismus in Namibia, der Freitag über Safari ins Elend, und bei fairplanet.net gibt es Links zu Slumtourismus als Armutsporno.

SIEHE AUCH:

Ethnologen: “Heutige Ethno-Shows erinnern an koloniale Völkerschauen”

Headhunting tourism as expression of indigenousness

Ethnologische Tourismusforschung: Das “andere andere” stört

China: Reiche Touristen verdrängen die Naxis?

Antweiler: Fuer mehr Tourismusethnologie! - Neue Ausgabe journal-ethnologie

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