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26.07.04

Schwarze Götter im Exil - Ethnologisches Museum Berlin

art-in-berlin (Online Magazin)

Schwarze Götter im Exil heißt die Ausstellung mit mehr als 300 Fotografien von Pierre Fatumbi Verger (1902-1996) und einer multimedialen Installation von Mario Cravo Neto (geb.1947), die von einem interdisziplinären Rahmenprogramm begleitet wird.

Schwarze Götter im Exil untersucht die kulturellen Transfers im transatlantischen Dreieck von der Sklavenzeit bis in die Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt auf Arbeiten visueller Anthropologen, Künstler und Literaten, die sich mit den Kulturen der "Schwarzen Amerikas" beschäftigt haben. Das Projekt veranschaulicht das gemeinsame afrikanische Erbe Brasiliens, der Karibik, Nordamerikas und Europas, wie es sich heute in Musik und Tanz, in Architektur, Kunst und Küche ausdrückt.

Die Auseinandersetzung mit Vergers fotografischem Werk, das erstmals in Deutschland vorgestellt wird, kann ein neues Verständnis von multiethnischen und multireligiösen Gesellschaften vermitteln, das Angstszenarien von ‚kultureller Überfremdung’ entgegenwirkt. (Quelle)

>> Schwarze Götter im Exil - Webseite zur Ausstellung

23.07.04

  23:51:10, by admin   . Categories: Urbevölkerungen und Minderheiten

Indigene Völker fordern von Weltbank mehr Rücksicht

ORF

Die Weltbank solle Projekte der Industriestaaten in Gebieten der Ureinwohner nicht fördern, falls diese nicht deren Rechte respektiere, heißt es in einem heute in Genf am Rande der Jahrestagung der Arbeitsgruppe indigener Völker veröffentlichten Brief an die Weltbank. Die Industriestaaten verschärften mit ihrem Engagement vielfach die Armut in der Bevölkerung, unterminierten deren sozio- kulturelle Identität und bedrohten manchmal sogar das Überleben der angestammten Bevölkerung. >>weiter

21.07.04

Wo Araber, Berber, Juden und Hippies zusammenleben - Doris Byers Ethnologie

NZZ

Essaouira ist eine kleine marokkanische Küstenstadt, die einen speziellen Ruf hat. Vor alten Zeiten lebten hier Araber, Berber, Juden und diverse Kolonialeuropäer zusammen. Um 1968 wurde der Ort von Hippies entdeckt, diesen folgten metropolenflüchtige Künstler, die einen schönen wie billigen Platz zum Leben suchten.

Die österreichische Ethnologin Doris Byer hat drei Jahre in Essaouira gelebt und ein Buch verfasst, das Studie, Essay und Erzählung in einem ist. Sie fragt, «warum amerikanische Spontis und europäische Hedonisten ausgerechnet in einer islamischen Gesellschaft die persönliche Freiheit und die Erfüllung ihrer geheimen Wünsche erhoffen». >>weiter

12.07.04

  19:17:19, by admin   . Categories: Internet, Medien, Feldforschung

Feldforschung im Internet

Fabian Klenk hat an der Uni München eine Seminararbeit über "Feldforschung in Cyberia" geschrieben und hat sie soeben ins Netz gestellt. Sein Resumee:

"Da die Forschung, wie oben beschrieben, noch nicht allzuweit vorgedrungen ist, sind nun die Forscher gefragt, die Wirkungen des Internet und das Entstehen neuer Kulturen, eventuell auch das Ändern unseres Alltags, zu untersuchen. Dafür bietet die Ethnographie einige wertvolle Werkzeuge an."

>>weiter

SIEHE AUCH
Ethnologie des Cyberspace: Vernetzte Welten - Identitäten im Internet - eine Übersicht von Joana Breidenbach / Ina Zukrigl, Bundeszentrale für politische Bildung

08.07.04

  14:13:15, by admin   . Categories: Bücher, Arbeit(sleben)

FAZ amüsiert sich über nostalgischen Ethnologen

FAZ

Das heutige Arbeitsleben genießt ja nicht unbedingt den besten Ruf.Da kann uns die Diagnose, die an diesem Dienstag im „Tagesspiegel“ der Berliner Ethnologe Wolfgang Kaschuba erstellt, auch nicht mehr überraschen: Früher war alles viel besser. Auch am Arbeitsplatz. „Unsere Arbeitswelt scheint kulturell zu veröden; jedenfalls verglichen mit der Vergangenheit“, schreibt Kaschuba und gibt auch die Antwort, woran das liegt: Es gibt keine Rituale mehr, jedenfalls keine „wirklichen“. Dabei wachse, so Kaschuba, unser Ritual- und Symbolbedarf „mit der Zahl unklarer, irritierender Situationen, auf die wir im Alltag treffen“.

Früher hatte der Arbeitnehmer zwar keinen Computer und mitunter nicht einmal eine Kaffeetasse, aber er hatte wenigstens Rituale. Die vormoderne Gesellschaft nämlich war geformt von „Rites de Passage“, wie der kluge Ethnologe weiß, Ritualen des Überganges. >>weiter

(Wer sagt es denn: Auch Ethnologen können so "klug" daherreden wie Soziologen)

01.07.04

  15:05:35, by admin   . Categories: Ethnologie und Beruf, Jobsuche

Als arbeitslose Ethnologin beim Bewerbungsseminar

Rheinischer Merkur

Spannender Lebenslauf, fließend Suaheli – aber die Ethnologin findet keine Stelle. Schuld könnte ihr Anschreiben sein. Auf zur „Trainingsmaßnahme“! Ein humoristischer Bericht im Rheinischen Merkur >>weiter

24.06.04

  15:25:51, by admin   . Categories: Wir und die Anderen, interdiziplinär

Neuer Sonderforschungsbereich: Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel

Humboldt Universität Berlin / BerliNews

Politische und religiöse Repräsentationen während des Mittelalters und der frühen Neuzeit in Europa, jüngere polische Mythen in Deutschland, jüngere Europarepräsentationen, politische Erinnerung in Marokko und im Irak werden erforscht >>weiter

19.06.04

Wiener Forschungsprojekt untersucht sozialen Wandel in Tibet

Der Standard

Hildegard Diemberger und ihre Mitarbeiter gehen nur auf die Suche nach alten Texten und Traditionen, sondern auch nach individuellen Lebensgeschichten, etwa jene weiblicher Orakel. Die Orakel beziehen sich auf den tibetischen Buddhismus, weisen aber auch schamanische Elemente auf >>weiter

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